Modellregion West

Trägerzusammenschluss Rheinisch-Bergischer Kreis

Um Erkenntnisse für die gelungene Vernetzung im Sozialraum, insbesondere der Diakonie und der Kirchengemeinden und darüber hinaus mit anderen Akteuren zu gewinnen, werden fünf Modellregionen intensiv begleitet. Diakonie und Kirche wollen die Vernetzung in den Mittelpunkt stellen und herausbekommen, was gelingende Faktoren, gute Strategien, Konzepte und Verfahren, aber auch was Hemmnisse und Probleme sind, um eine aktive Nachbarschaft mit Diakonie und Kirchengemeinden umzusetzen. Diese Seite stellt die Modellregion West vor, die anderen Regionen sind: Nord, Süd, Ost und die grenzüberschreitende Region Kehl-Strasbourg.

 

Diakonie und Kirche gemeinsam stark im Quartier – bunte Vielfalt und gemeinsame Lernpartnerschaft zwischen
Rhein, Ruhr und Wupper

 

Ein Netzwerk im Rheinisch-Bergischen Kreis von sieben großen und kleinen Trägern, insbesondere der regionalen Diakonie sowie Kirchengemeinden entwickelt ihre jeweiligen sozialraumorientierten Angebote gemeinsam weiter. Der Rheinisch-Bergische Kreis hat vier Kirchenkreise, mit 64 diakonischen Einrichtungen und 2200 Mitarbeitenden.
Die Modellregion will intern Kirchengemeinden und diakonische Unternehmen vernetzen, nach außen aber auch Kreis- und Kommunalverwaltung sowie andere Wohlfahrtsverbände
und politische Parteien. Die Arbeitsgemeinschaft hat ein eigenes Netzwerk für Nachbarschaftshilfe und Quartiersentwicklung gebildet und unterstützt einen Sozialplanungsprozess
inklusive Monitoring.
Im Projekt werden viele sozialräumliche Ansätze erprobt, auch ein „Social Reporting Standard“ wird diskutiert. Die Projekte erstrecken sich von der Umsetzung einer seniorengerechten Quartiersentwicklung und eines telefonischen Besuchsdienstes für Senioren über die Einrichtung eines Cafés, eines Veranstaltungsraums und eines
Cateringangebotes als Integrationsbetrieb bis hin zu einem Stadtteilzentrum, dem Zentrum für frühe Hilfen „Manforter Laden“, und einem Netzwerk für soziale Gerechtigkeit. Die
Projekte befinden sich in städtischen und ländlichen Räumen.
Zielgruppen sind Bewohnerinnen der Stadtteile, Senioren, Menschen mit Behinderung, Kinder, Jugendliche und Familien, Migrantinnen, Menschen in sozialen Notlagen und Arbeitslose.
Beteiligte Träger und Gemeinden sind das Diakonische Werk des Kirchenkreises Lennep, die Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid, das Diakonische Werk im Kirchenkreis Leverkusen und die 13 Kirchengemeinden des Kirchenkreises, die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Wuppertal gGmbH, die Kirchengemeinde Wichlinghausen, die Diakonie Düsseldorf und Kirchengemeinden, der Evangelische Kirchenverband Köln und Region, das Diakonische Werk an Sieg und Ruhr, die Evangelische Kirchengemeinde Lindlar und die Bergische Diakonie Betriebsgesellschaft m.b.H. Aprath.
Netzwerkpartner sind die Kommunen, unter anderem die Stadt Leverkusen, die Stadt Wuppertal, Migrantenselbsthilfevereine, Familienbildungsstätten, die Bergische Musikschule, Bürgervereine und Ehrenamtliche. Landesverband ist die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Die Flipcharts aus der Bildergalerie unten sind bei einem Akteursworkshop im Juli entstanden, der professionell von Christina Kuhnert (Coaching | Beratung | Moderation) vorbereitet und moderiert wurde.